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Zur
Bestimmung der Lagergröße sind die nominelle Lebensdauer, die statische
Tragsicherheit und die axiale Grenzbelastung maßgebend.
Die |
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Mit
den anwenderfreundlichen statischen Grenzlastdiagrammen kann die
Lagergröße der |
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Beispiel:
Liegen die |
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Die Lager sind bei Verwendung der empfohlenen Nutmuttern und der Einhaltung des Mutter-Anziehdrehmoments axial definiert vorgespannt. Die daraus resultierende axiale |
![]() |
Eine Belastung über den Grenzwert führt zum Abheben der entlasteten Wälzkörperreihe! Dadurch erhöht sich bei schnellen Beschleunigungsvorgängen der Verschleiß! Bei extremen Momentenbelastungen und statisch überbestimmten Systemen (Fest-Fest-Lagerung) bitte rückfragen! Das Berechnungsprogramm BEARINX® ermöglicht hierzu eine exakte Auslegung! |
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Bei reiner Axialbelastung ist |
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Die |
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Hier werden P und n berechnet nach (q = Zeitanteil %): |
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Die statische |
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![]() |
S0 soll
bei Werkzeugmaschinen ≧ |
| Beispiel (rote Linien) Axiale Betriebslast Belastung durch Betriebslast und Vorspannung FaB = Betriebslast Fa res = Resultierende Lagerbelastung Bild 1 |
| FaB = Betriebslast Fa res = Resultierende Lagerbelastung ° = Grenzwert Bild 2 |
| FaB = Betriebslast Fa res = Resultierende Lagerbelastung Bild 3 |
| FaB = Betriebslast Fa res = Resultierende Lagerbelastung Bild 4 |
| FaB = Betriebslast Fa res = Resultierende Lagerbelastung Bild 5 |
| FaB = Betriebslast Fa res = Resultierende Lagerbelastung Bild 6 |
| FaB = Betriebslast Fa res = Resultierende Lagerbelastung Bild 7 |
| FaB = Betriebslast Fa res = Resultierende Lagerbelastung Bild 8 |
| FaB = Betriebslast Fa res = Resultierende Lagerbelastung Bild 9 |
| FaB = Betriebslast Fa res = Resultierende Lagerbelastung Bild 10 |
| Fa = Axiallast Fr = Radiallast Bild 11 |
| Fa = Axiallast Fr = Radiallast Bild 12 |
| Fa = Fr = Lager ist statisch geeignet, da der Schnittpunkt Fa/Fr unterhalb der Grenzlinie liegt. Bild 13 |
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Werden
Lager der |
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Bei
Verwendung der in den Maßtabellen angegebenen Schrauben nach |
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Betrachtet man die maximal übertragbaren Radiallasten (ohne Axiallastanteil) bezogen auf den Wälzkörpersatz, so zeigt sich: |
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Das
heißt, dass (zumindest theoretisch) Radialkräfte übertragen werden
können, die bezogen auf den Wälzkörpersatz zu einer statischen
Tragsicherheit von |
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Dies
bedeutet, dass unter normalen Auslegungskriterien und der für die entsprechenden
Anwendungsbereiche (zum Beispiel |
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Bei
Lagern der |
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Die
statische axiale |
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Bild 14 |
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Anschlusskonstruktion (Welle und Gehäuse) nach den Angaben in den Maßtabellen gestalten. |
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Abstützdurchmesser
der Wellen- und |
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Da und
da sind empfohlene Mindestabstützdurchmesser! Bei abweichender
Festlegung |
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Bei
gepaarten Lagern der |
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Die
in den Maßtabellen angegebenen |
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Bei
günstigen Umgebungseinflüssen kann auf eine schleifende Abdichtung
verzichtet und ein Lager mit Spaltdichtung |
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Für
die meisten Anwendungen führt die Vorspannung der Lager über das Nutmutter-Anziehdrehmoment
zu ausreichend genauen Einstellwerten. Das |
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Das
in den Maßtabellen angegebene |
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Bei
offenen Lagern der |
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Zur
Dimensionierung des Antriebs müssen das Anfahrreibungsmoment
und das Reibungsmoment bei hohen Drehzahlen von |
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Bei
Axial-Schrägkugellagern mit schleifender Dichtung |
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Die |
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Bei
einer Wärmebilanz-Betrachtung müssen die verschiedenen |
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Lager
für Gewindetriebe können mit Fett oder Öl geschmiert werden. Bei
Werkzeugmaschinen sollte die mittlere Lagertemperatur jedoch |
![]() |
Bei höheren Lagertemperaturen und offenen Lagern ist eine Ölumlaufschmierung einzusetzen! |
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Die
nachschmierbaren Lager der |
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Bei
bestimmten Anwendungsbedingungen kann eine Nachschmierung
erforderlich sein. Dazu eignet sich |
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Für die rechnerische Prüfung der Schmierfett-Gebrauchsdauer oder Nachschmierfrist bitte rückfragen. |
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Die Nachschmierfristen können im Voraus nicht genau bestimmt werden. Sie hängen im Wesentlichen ab von den Betriebsbedingungen und den Umwelteinflüssen wie Temperatur, Schmutz, Staub, Wasser und Ähnlichem. |
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Lager grundsätzlich nachschmieren: |
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Bei folgenden Anwendungen bitte rückfragen: |
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Falls
die Lager der |
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Davon
abweichende Schmierverfahren, wie Ölimpuls- oder Ölumlaufschmierung,
sind ebenso möglich. Zur Ölschmierung haben sich |
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Ist
für die |
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Lager nur nach den Angaben in der Einbau- und Wartungsanleitung TPI 100 ein- und ausbauen! Die TPI kann angefordert werden! |
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Beim Einbau der Lager Montagekräfte nur auf den zu montierenden Lagerring aufbringen! Montagekräfte nie über Wälzkörper oder Dichtringe leiten! |
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Die Eigenschaften der Lager gelten nur in Verbindung mit INA‑Präzisions-Nutmuttern und den dazugehörigen Anziehdrehmomenten in den Maßtabellen! |
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Axial-Schrägkugellager sind selbsthaltend, die einzelnen Lagerbauteile aufeinander abgestimmt! Die Innenringe dürfen beim Ein- und Ausbau nicht aus dem Lager entfernt werden! Werden einzelne Lagerkomponenten aus dem Lager entfernt, vor der Wiedermontage rückfragen! |
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Außenringe
mit Gewindering (nicht Teil des Lieferumfangs) axial mit der
Vorspannkraft nach Maßtabelle verspannen, |
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Gewinderinge
mit einem Planlauf von max. |
GewinderingBild 15 |
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Das
Verspannen der Außenringe mit einem Deckel und Zylinderschrauben
führt zu Deformation der Laufbahnen, |
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Äußere axiale Vorspannkraft in der Maßtabelle einhalten! Abweichende Einstellwerte beeinflussen die Lagervorspannung, die Lagerreibung und damit die Erwärmung der Lagerstelle! |
Deckel Nutmutter Spalt vor
Anzug der
Deckel-BefestigungsschraubenBild 16 |
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Axial-Schrägkugellager müssen beim Einbau durch eine Präzisions-Nutmutter axial vorgespannt werden. |
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Beim Vorspannen der Lager über die Lager-Innenringe mit der empfohlenen Präzisions-Nutmutter sind die in den Maßtabellen angegebenen Anziehdrehmomente einzuhalten. Die Anziehdrehmomente für die einzelnen Lagergrößen sind nur für die aufgeführten INA-Präzisions-Nutmuttern gültig. |
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Die
Vorspannkraft der |
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Um
Setzungserscheinungen entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, die Nutmutter
zunächst mit dem zweifachen Wert des |
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Die Eigenschaften der Lager gelten nur bei Einhaltung der in den Maßtabellen vorgegebenen Vorspannkräfte. Die hierfür erforderlichen Anziehdrehmomente können für INA-Präzisions-Nutmuttern ebenfalls den Maßtabellen entnommen werden. |
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Bei Verwendung anderer geeigneter Nutmuttern sind die Herstellerangaben für die Ermittlung des erforderlichen Anziehdrehmomentes zu beachten! |
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Nur
Nutmuttern mit einer Mindest-Planlaufgenauigkeit der Stirnfläche
zum Gewinde von |
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Die
Befestigungsschrauben für den Außenring sind kreuzweise anzuziehen.
Dabei dürfen sie bis zu |
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Bei der Abstützung des Lageraußenringes durch einen zusätzlichen Gehäusedeckel auf ausreichende Dimensionierung der Befestigungsschrauben achten. |
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Die Art der axialen Befestigung hängt von der zu übertragenden Last ab! |
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Als Anschlusskonstruktion reicht eine gefräste plane, gegebenenfalls auch unbearbeitete Anschraubfläche ohne radiale Zentrierung aus! |
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Lagereinheit
mit Nutmutter |
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Lagereinheit
an die Anschlusskonstruktion schrauben; Schrauben nur handfest anziehen |
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Mutter
des Gewindetriebs |
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Lagereinheit
mit vorgeschriebenem Anziehdrehmoment nach Montagezeichnung
an die Anschlusskonstruktion schrauben |
Nutmutter Gewindespindel Befestigungsschrauben handfest anziehen Mutter des
Gewindetriebs Befestigungsschrauben
anziehenBild 17 |
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Gewindering
Nutmutter
Spalt vor
Anzug der
Deckel-Befestigungsschrauben
in Richtung Lagereinheit verfahren (die Lage des
Gewindetriebs ist über die Linearführung die Referenz, die Mutter
dient als Funktionselement zum Ausrichten). Das Lager stellt sich
dabei selbsttätig in die optimale Radial-Position ein (bedingt durch
die Zwangskräfte der Referenz).
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